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Stephan ist Ironman

Es gab im Januar 2017 eine Phase in meinem Leben, wo ich mein MTB nicht mehr sehen konnte. Aber was konnte ich tun? Es blieb nur eine Möglichkeit….na klar, ich melde mich für den Ironman in Hamburg an. Gesagt getan….ich zückte meinen Laptop und tippte mit zitternden Fingern meinen Namen ein. Nach einem weiteren Bier und mittlerweile einer zitternden Hand (das Bier beruhigte nicht) drückte ich auf „Enter“ und war von jetzt auf gleich angemeldet.

Anfangs wollte ich es erst einmal für mich behalten. Wer glaubt denn schon, dass der Bergbüffel Stephan einen Ironman bewältigen kann  ? Nachdem meine Frau Kim und ich meinen Kumpel Andreas Niedrig (er ist Profi-Triathlet) im Baumarkt getroffen haben und einer von uns zweien (ich war es nicht) direkt los posaunt hat was ich vorhabe, war mir eins klar……mein Vorhaben ist ab heute kein Geheimnis mehr. Also erzählte ich es jedem und erhöhte somit natürlich den Druck.

Acht Monate trainierte ich mehrmals in der Woche auf diesen einen Tag hin. Die Motivation war anfangs unglaublich groß, ließ aber mit der Zeit nach, kam wieder zurück, war wieder weg, kam nochmal zurück und blieb dann glücklicherweise bis zum Ende bestehen.

Am 11.08.2017 machten sich meine Familie und Freunde mit mir zusammen auf den Weg nach Hamburg um mich während des Ironman zu unterstützen. Der Abend vor dem Wettkampf war ziemlich nervenaufreibend. Wenig Schlaf, 4 Uhr aufstehen, ab zur Wechselzone usw. Mein Körper hielt mich in diesem Moment für verrückt. Aber egal….ich habe mich angemeldet und muss da jetzt durch. An die Minuten vor dem Start möchte ich mich ungern zurück erinnern. So viel Muffesausen hatte ich noch nie. Aber mir ging es zum Glück nicht alleine so.

Stephan Große nach dem Schwimmen beim Ironman Hamburg 2017

Der Startschuss ertönte und 2500 Athleten sprangen ins Wasser. Die Nervosität? …wie weggeblasen. Es gab nur einen Gedanken über den gesamten Zeitraum…irgendwie ins Ziel kommen. Und das klappte besser als ich gedacht habe. Im Wasser bin ich etwas abseits der Menge geschwommen weil mir die Tritte unter Wasser etwas auf die Nerven gingen. Ich musste zwar aufgrund meiner Taktik ein paar Meter mehr kraulen, hatte aber meinen Rhythmus und fühlte mich über die 3,8km sehr gut.

Die erste Radrunde lief ebenfalls besser als ich dachte. Die Verpflegung auf dem Rad hatte ich im voraus geplant und ich konnte mich super ernähren. Ich hatte nie das Gefühl von Unwohlsein. In der zweiten Runde habe ich dann etwas Tempo rausgenommen, denn ich musste danach ja noch einen Marathon laufen. Somit war ich nach 182km und 6.24Std wieder in der Wechselzone.

Stephan Große auf der 180 km Radstrecke des Ironman Hamburg 2017

Das Ziel kam immer näher und es waren „nur“ noch 42,195km bis auf den roten Teppich. „Das packst Du“, habe ich mir immer wieder gesagt. Meine ersten 20km liefen wie am Schnürchen und ich lief schneller als ich gedacht habe. Meine „Wunschzielzeit“ von unter 12.59 Stunden ist möglich! Naja, was soll ich sagen….der Mann mit dem Hammer kam bei 20,1km und knallte mir mit voller Wucht ins Gesicht. Der Boden der Tatsachen war auf einmal da und meine Beine machten zu. Der Magen rebellierte und es wurde ein großer Kampf die letzten Kilometer zu überstehen. Komischerweise fing der Wettkampf in diesem Moment an richtig Spaß zu machen. Irgendwie mochte ich die Schmerzen, die Schritt für Schritt mehr wurden, mich dem Ziel aber immer näher brachten.

Stephan Große im Zeil des Ironman Hamburg 2017

Nach weiteren 20 Kilometern hörte ich die Zuschauer und die Moderatoren. Alle Schmerzen waren vergessen, ich lief über den roten Teppich und der Moderator sagte: „You are an Ironman“!

Nach 13:53:22 Std. kam ich überglücklich ins Ziel.

Stephan Große

24h Rennen Alfsee

Über viele Jahre war das 24h Stunden Rennen der Geheimtipp von Olaf Lucht. Einsam zog er über Jahre als Einzelfahrer seine Runden um den Alfsee, doch in diesem Jahr sollte alles anders werden. Janine Lucht wurde von ihrem Vater mit dem MTB- Fieber infiziert. Unser neues Vereinsmitglied Janine ist zarte 16 Jahre und darf daher nur im 4- er Team starten. Also mussten Mitstreiter gefunden werden. Olaf trug sein Anliegen beim Adventsgrillen vor und schnell waren zwei Teammitglieder gefunden. Lag es am Alkohol oder an den blumigen Beschreibungen der Atmosphäre am Alfsee, dass sich Thomas Köppen und Elisabeth Chrost spontan bereit erklärten? Man weiß es nicht.

Freitags ging es mit zwei Wohnwagen, vier MTBs, zwei Betreuerinnen und allem, was man sonst so braucht zum Alfsee. Das Fahrerlager war schnell eingerichtet und die Räder mit dem Team- Maskottchen, einer Einhorn- Fahrradhupe geschmückt. Anschließen konnte die Strecke vom Team Haardbiker besichtigt werden. Schnell war klar: das Gelände ist relativ flach, also muss der Deich umso häufiger herauf und herunter gefahren werden. Irgendwie müssen ja die 100 hm pro 12 km Runde zustande kommen.

Start zum 24h-Rennen am Alfsee
Start zum 24h-Rennen am Alfsee

Start des Rennens war um 14:00 Uhr am Samstag. Die erklärten Ziele; 1. alle vier Fahrer*innen heile über die 24h bekommen, 2. immer einen Fahrer*in bis zum Rennende auf der Strecke zu haben und 3. nicht Letzter werden.

Olaf ging als erfahrener Starter in die erste Runde, gefolgt von Elisabeth. Im Zielbereich musste eine steile Rampe überfahren werden, die ohne ausreichendes Tempo unfahrbar war und Respekt einflößte. Gleich in der dritten Runde haute unser Küken Jasmine eine Rundenzeit von 36 Minuten heraus und legte damit die Latte sehr hoch. Thomas konnte die Zeit noch mal toppen, ging aber damit an sein Limit. Dann rollte der Haardbiker Express. Runde um Runde ging es den Deich gefühlte 100 Mal rauf und runter.

Thomas überwindet die Rampe und fährt Bestzeiten.
Thomas überwindet die Rampe und fährt Bestzeiten.

Das Wetter war optimal und die Strecke gut präpariert. Trotzdem bildeten sich bei den Abfahrten schnell Rillen und Absätze und es war immer schwerer zu fahren. Die Rasenstrecken auf dem Deich und neben dem Kartoffelacker zogen allen Teilnehmern die Kraft aus den Beinen. Das Ruckeln und Schaukeln blieb bis zum Schluss unangenehm. Bis Mitternacht hatten alle im Team 4 Runden hinter sich gebracht. Um die Regeneration – Phase zu verlängern, stellte das Team seine Taktik um. Olaf, Elisabeth, Janine und Thomas fuhren je zwei Runden in der Dunkelheit und der Morgendämmerung. Die Rundenzeiten blieben konstant und mit der aufgehenden Sonne stieg auch die Laune.

Olaf hat sichtlich Spaß an der anspruchsvollen Strecke am Alfsee
Olaf hat sichtlich Spaß an der anspruchsvollen Strecke am Alfsee

Jetzt waren die starken Männer an der Reihe, die jeder eine zusätzliche Runde übernahmen. Die Uhr lief herunter und zum ersten Mal schauten die fleißigen Betreuerinnen auf den Stand der Dinge. Ihr seid auf dem 10. Platz und das in eurem Alter! Mit dieser Nachricht überraschten Elke und Nicole, die die Fahrer*innen mit allerlei Köstlichkeiten versorgten. Tatsächlich waren Thomas, Olaf und Elisabeth die ältesten Teilnehmer* in der 4-er Team-Wertung. Das übertraf alle Erwartungen. Die letzten Runden waren gefühlt eine Folter. Das Gesäß brannte und die Beine auch. Trotzdem fuhren alle Haardbiker-innen die Runden sauber durch und konnten an den Anstiegen so manchen Konkurrenten überholen.

Küken Jasmine fährt Ihr erstes 24h-Rennen mit 16 Jahren
Küken Jasmine fährt Ihr erstes 24h-Rennen mit 16 Jahren

Das Ziel war nahe und Thomas wurde als letzter Fahrer von allen anderen in der Wechselzone herzlich begrüßt. Der Lohn der Quälerei Platz 9 von 16 Teams mit 35 Runden. „Schön, dass ihr den Blödsinn mitgemacht habt. Ich habe die Sache 4-er Team leicht unterschätzt“, resümierte der Alfsee- Veteran Olaf. Müde, aber glücklich ging es zurück in die Heimat.

Vereinsfahrt auf der CTF Emscherbruch 2016

Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen. Bei 4°C benötigte man mehr als warme Gedanken am Start zur 9. CTF “Kreuz und quer durch den Emscherbruch“, um in die Gänge zu kommen. Doch die traditionell letzte CTF in NRW bietet dafür so einiges.

Die Haardbiker machten sich mit einer 6-er Gruppe auf den Weg, die 60 km und 753 Höhenmeter zu genießen. Vom Start weg hat man nicht viel gesehen, die Halde Hoheward war in dichten Nebel gehüllt.

Der Emscherbruch und die Halden im dichten Nebel, Elisabeth hält die Truppe zusammen
Der Emscherbruch und die Halden im dichten Nebel, Elisabeth hält die Truppe zusammen.

Die geänderte Streckenführung, mit Teilen der neue XC-Strecke, wurde da bei einigen zur echten Herausforderung. Vor allem bei den vielen Fremdfahrern. Mit dem großen Teilnehmerfeld war dadurch ein zügiges Vorankommen nicht wirklich möglich.

Doch schon auf der nächsten Halde Hoppenbruch waren ein paar Rampen in der Strecke – für jeden was dabei! Und dann wurde der Himmel blau und die ersten Sonnenstrahlen zeigten die wahre Pracht der Halden. Bei der zweiten Verpflegungsstation trafen wir einen weiteren Haardbiker. Also schnell noch ein Gruppenbild gemacht.

Die versammelte Haardbiker-Mannschaft lässt sich vom Nebel nicht aufhalten.
Die versammelte Haardbiker-Mannschaft lässt sich vom Nebel nicht aufhalten.

Auf dem Rückweg führt die Strecke über die Halde Rungenberg in Beckhausen, mit ihren Spiegelscheinwerfern, platziert auf der Spitze von Dreieckspyramiden. Es war ja klar, dass wir da noch hoch mussten.

Jürgen, Andrea und Hans freuen sich über den blauen Himmel auf der Rungenberghalde.
Jürgen, Andrea und Hans freuen sich über den blauen Himmel auf der Rungenberghalde.

Was für ein toller Ausklang der Tour mit der der Haardbiker-Truppe.

Von Jürgen Jerzembeck

Durch die Elfringhauser Schweiz

Heute haben 17 HaardBiker ein tolle Ausfahrt auf dem MTB durch die Elfringhauser Schweiz genossen. Bei schönstem Herbstwetter haben wir eine Tour im Indian Summer vor der Haustür absolviert.

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17 Haardbiker auf Tour

Vom Haus Kemnade aus haben wir die Höhenzüge rund um Hattingen und Velbert erklommen und uns bei einer gemütlichen Einkehr gestärkt. Der Sturz eines Kollegen wurde fachmännisch medizinisch versorgt und weiter ging es auf dem Track. Nach der auch kräftezehrenden Tour waren sich alle einig: es war mal wieder eine schöne Ausfahrt😎

Stoneman Miriquidi

Am 09.09.2016 machten sich Marco und Thomas  auf dem Weg ins Erzgebirge. Unser Ziel war es, den goldenen Stoneman Miriquidi mit 162km und 4400hm in einem Tag zu bezwingen.

Im Hotel angekommen wurde die Route bei einem kühlen Glas Pils noch einmal durchgesprochen. Um 5 Uhr in der Früh ging der Wecker…..ein paar Kohlenhydrate wurden noch vernichtet, der Rucksack auf den Rücken geschmissen, die Fahrräder aus dem Keller geholt. Als die Schuhe in die Pedalen einklickten und die Lampen leuchteten fuhren wir zu unserem ersten Ziel, dem Auerberg. Als wir dort ankamen ging so langsam die Sonne auf, ein gutes Gefühl den ersten Gipfel erreicht zu haben.

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Schnell gestempelt, ein kurzes Foto geschossen und weiter ging es nach Tschechien zum zweiten Punkt, dem Blatensky. Die Grenze gerade mal überquert, wurden wir schon mit Stangen Weise Zigaretten empfangen. Thomas gib Gas sonst hatten wir beide mal Fahrräder unterm Hintern, scherzten wir beide. Blatensky- Plesivec-Klinovec nach brutalen Anstiegen erreicht fuhren wir wieder hinunter zur wohl verdienten Mittagspause ins kleine Dörfchen Bozi Dar. Mit Nudeln und reichlich Flüssigkeit wurde der Tank wieder aufgefüllt um unser nächstes Ziel; den Fichtelberg; zu erreichen.

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Nach so einem leckeren Mittagessen mussten wir ersteinmal wieder unser Tempo finden. Nach kurzem knackigem Anstieg hatten wir den Fichtelberg  auch erreicht. Kurz gestempelt, kamen wir zu alten Kräften zurück und weiter ging es zum Bärenstein Gipfel. Schöne Trails durch den Wald führten zur Asphaltstrasse und wir ereichten Stempelstelle Nummer 6 am Pöhlberg. Nach einer kurzen  Pause bei Kaffee Eis und Kuchen hatten wir noch 2 Stempelstationen vor uns um das Ziel Gold zu holen. Aber wir stellten fest, dass es  noch ein harter Weg war, der da vor uns lag. Um 19 Uhr  erreichten wir den Scheibenberg und es fing langsam an dunkel zu werden, wir bereiteten schon mal unsere Lampen vor und machten uns auf zum letzten Gipfel, dem Rabenberg.

Die Kräfte ließen langsam nach, es war stockdunkel und die Strecke zog sich wie Kaugummi; wir dachten schon, dass wir den letzten Stempelpunkt verpasst hatten, denn es kam weit und breit nichts. Schlechte Laune, Müdigkeit,schwere Beine häuften sich langsam. Überall standen Schilder Trailpark hier, trailpark da. Aber nirgendwo stand, sie kommen ihrem Ziel näher. Die super schönen Trails vom Park fingen an. Leider konnten wir sie nur im Dunkeln fahren. wir sahen langsam Licht und hörten Stimmen, also war das Ziel nicht mehr weit entfernt. Am Ziel angekommen fanden wir die versteckte Stempelstation endlich nach langem Suchen, Karten stempeln, den Rabenberg hinunter,  kamen wir um 22.30 Uhr am Hotel an. GESCHAFFT:   GOLD !!!

Ein  super abwechslungsreicher Stoneman mit Höhen und Tiefen für uns. Im nächsten Jahr gerne wieder aber Gold muss nicht unbedingt sein. Schöne grüße Thomas Volger und Marco Zimmer

Stoneman Dolomiti

Fernweh, Suchtpotential

Im Mai 2015 hatten sich vier HaardBiker auf den Weg gemacht, den Stoneman Miriquidi in Angriff zu nehmen. Versprochen werden ja hier 4.400 hm verteilt auf eine Strecke von 162 km. Dabei werden sowohl in Tschechien als auch auf deutschem Gebiet insgesamt 9 Gipfel mit dem Mountainbike erklommen.

Wir hatten uns entschlossen, das Projekt in drei Tagen zu absolvieren, also die Bronze-Variante zu fahren. Dabei haben wir den Reiz von Land und Leuten, die Geheimnisse des Holzmichels und geheime Rezepturen heimischer Kräuterschnäpse kennengelernt.

Und wir wurden nicht enttäuscht: tolle Trails vor Allem im Bikepark Rabenberg, unendliche Wälder und tolle Ausblicke von den Gipfeln der Tour waren unsere Wegbegleiter. Auch das Rund-um-sorglos-Paket hatte nicht zuviel versprochen. Der Gepäcktransfer von einem Standort zum nächsten sowie die Gastronomie auf der Strecke und bei den abendlichen Einkehren waren einwandfrei.

Den Abschluss fand diese Tour dann im Prijut 12 in Oberwiesenthal. Inmitten zünftiger Biker- Atmosphäre und Finisher-Trophäen schmeckte das Siegerbier besonders gut.

Und dann kam das mit dem Suchtpotential und es reifte der Gedanke nach mehr; nach dem Stoneman Dolomiti.

Stoneman Dolomiti
Haardbiker vor Traumhafter Dolomitenkulisse

Und dieses Projekt haben dann fünf HaardBiker im August 2016 in Angriff genommen. Vom Caravan-Park in Sexten haben wir unsere Etappen in Angriff genommen und hier in einem völlig anderen Gelände den Stoneman-Dolomiti gestartet. Von der Landschaft ist das natürlich nicht mit dem Erzgebirge vergleichbar; halt die Dolomiten. Atemberaubende Aussichten und Panoramen, tolle teils auch ruppige Trails mit gelegentlichen Schiebepassagen waren an der Tagesordnung. Regelmäßig befanden wir uns in einer Höhe von 2.500 Metern über n.N.; da wurde die Luft schon etwas dünner.

Auch dieses Projekt wollten wir in dem Zeitrahmen von drei Tagen absolvieren, aber da war uns der Wettergott nicht so ganz hold. Wir haben dann unsere Etappen um das Regenwetter herumgeplant und den Stoneman-Dolomiti im Zeitrahmen erfolgreich und ohne Blessuren gemeistert.

Corvara vor dem Sassongher
Corvara vor dem Sassongher

Und zum krönenden Abschluss wurde unserem Trophäensammler noch vom Macher selber; Roland Stauder; das kleine rostige Männlein auf bronzefarbenem Stein überreicht. Am Stützpunkt wurden wir von lieben Helferlein unterstützt und haben die Etappen gut begonnen und natürlich auch gemütlich abgeschlossen.

Roland Stauden übernimmt die Übergabe der Trophähen
Roland Stauden übernimmt die Übergabe der Trophähen

Für alle Beteiligten einmal wieder ein tolles Event mit dem Abarbeiten von Fernweh und hohem Suchtpotential!!

Zwei Tage Sauerland im Mai

Bei Kaiserwetter und mit guter Laune starteten am Samstag neun Haardbiker(innen) in Willingen zur großen Ruhrquellenrunde.

Tolle Abfahrten sind Henrys Belohnung für die Arbeit zuvor.
Tolle Abfahrten sind Henrys Belohnung für die Arbeit zuvor.

Flowige Trails und steile Anstiege im strahlenden Sonnenschein, da lacht das Biker-Herz. Das Schmankerl zum Ende des ersten Tages: die Freeride-Strecke im Bike-Park Willingen. Bei einer Gesamtstrecke von 41 km und 1300 hm tut eine kleine Pause gut.

Eine Banane bringt neue Energie. Ob da oben noch mehr Bananen wachsen? Bei einer Gesamtstrecke von 41 km und 1300 hm tut eine kleine Pause gut.
Eine Banane bringt neue Energie. Ob da oben noch mehr Bananen wachsen? Bei einer Gesamtstrecke von 41 km und 1300 hm tut eine kleine Pause gut.

Ist der Gipfel erst erklommen, vergisst man die Anstrengungen schnell. Herrliche Landschaft, wunderbares Panorama! Von da an ging es tendenziell bergab ins Ziel. Das Siegerbier schmeckt dann doppelt gut.

Danke an das Orga- Team. Das habt ihr wieder schön gemacht.

Haardbiker Frühlingsausfahrt

An Samstag war es mal wieder so weit. Während unsere Rennfahrer(innen) einen furiosen Saison- Start in Sundern-Hagen hinlegten, trafen sich 16 Haardbiker(innen) am Schacht 8 in Lippramsdorf zur fast schon traditionellen Ausfahrt in die Hohe Mark.

Doris und Kalle hatten da mal was vorbereitet! 40 km mit 650 hm lagen bei gutem Wetter vor der hoch motivierten Truppe. Die ersten Meter führten uns zum Annaberg, der eigentlich als Wallfahrtsort bekannt ist. Nach der Überquerung der B 58 offenbarte die Hohe Mark ihre ganze Schönheit, kniffelige Trails, anspruchsvolle Anstiege, die den ein oder anderen zum Fußgänger werden ließen, und flowige Abfahrten, die einem das Lachen ins Gesicht zauberten. Das Fleckchen Erde zwischen Lippramsdorff, Lavesum und Reken ist ein Paradies für Biker.

Haardbiker durchqueren Felder und Wiesen auf dem Weg zur Belohnung
Haardbiker durchqueren Felder und Wiesen auf dem Weg zur Belohnung

Die letzten Kilometer bis zur Einkehr führten durch grünen Felder und Wiesen und steigerten die Vorfreude auf den bis dahin geheimen Rast- Ort. Die Einkehr war das letzte Highlight eines gelungenen Samstags. Mit frischen Waffeln von „original“ (mit Puderzucker) bis „delux“ (mit Eis, Sahne und rote Grütze) wurden wir alle im Honigkaffee in Lippramsdorf belohnt.

Danke für die tolle Organisation und hoffentlich bis bald in der Hohen Mark!

Im Renntempo durch den Schwarzwald

Es ist der 12. August, 09:50 Uhr am Morgen, die Sonne scheint, der Wetterbericht sagt Temperaturen bis 35 Grad Celsius voraus und ich habe schon wieder einmal das Bike neben mir und mein bestes Radoutfit an. Ich blicke mich um und sehe unzählige hochmotivierte Biker, neben mir steht Chris, wenige Meter hinter den Absperrgitter des Startblocks A der Sprecher, dessen Worte aus den Lautsprechern donnern, und direkt vor mir drei Reihen mit Startern aus der deutschen Bike-Elite: Karl Platt, Simon Stibjan, Markus Kaufmann, Stefan Sahm, Tim Böhme, und und und…

Es wird eng – Start zur Trans Schwarzwald
Es wird eng – Start zur Trans Schwarzwald

Bis grade eben war ich noch recht entspannt, immerhin ist das nicht mein erstes Etappenrennen. Aber jetzt so kurz vorm Start bin ich dann doch etwas nervös und mein Puls schießt hoch auf 121 Schläge pro Minute. Mein Ziel: Durchkommen, nicht wie vor 2 Jahren bei der 1. Etappe wegen Rahmenbruch aus dem Rennen ausscheiden. Und wenn ich durchkomme, dann pro Etappe nicht mehr als 1 Stunde auf die Spitze verlieren und eine Platzierung unter den ersten 60 wäre super.

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Haardbiker beim Alpencross

HaardBiker Alpencross 2015

Es kribbelte einmal wieder unter den Fingernägeln; in 2015 sollte es einmal wieder einen Alpencross der HaardBiker geben, nachdem wir als etwas abgespeckte Variante in 2014 als “Ersatzalpencross” fast ein Woche im Pfälzer Wald unterwegs waren.

Das hatte den Spaß am Biken nicht im geringsten geschmälert, ganz im Gegenteil. Wir hatte uns mit einer großen Gruppe in zwei Ferienhäuser eingemietet und haben die wirklich tollen Spots in diesem El Dorado erobert; alle hatten das Grinsen im Gesicht und waren begeistert.

Aber wiegesagt; für 2015 sollte es einmal wieder ein Alpencross sein.

Schnell waren 14 Aspiranten im Boot, die mit ihrem Mountainbike in Richtung Süden starten wollten. Aufgrund der (eigentlich schon zu großen Gruppe) und verschiedener Urlaubszeitfenster stand schnell der Plan, in zwei verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Startzeiten in die Berge zu fahren.

Die Gruppe um Kalle (Kim, Martin, Dirk, Nils, Kalle, Doris, Ollo und sein Freund Hannes sowie Herbert  als Fahrer des Begleitfahrzeuges) startete am 26.06.2015 in Mittenwald um von dort mit ihrer 8 HaardBiker-/innen starken Gruppe, um den Comer See anzusteuern.

Die Gruppe „Kalle”.
Die Gruppe „Kalle”.

Am 28.06.2015 ging die “zweite” Gruppe bestehend aus 6 HaardBiker-/innen(Elli, Hans, Thomas, Alfred, Robert und Henry)  von St. Gallen aus in die Pedale, um von hier aus den Comer See anzusteuern und sich dort mit der der anderen Gruppe  zu treffen.  Als “Bonbon” sollte  dann noch die letzte Etappe von beiden Gruppen gemeinsam zum Lago Maggiore  absolviert werden.

Ursprünglich bestand der Plan, dass die “6er Gruppe von Lindau am Bodensee in Richtung Comer See aufbricht; halt ein Classiker.  Aber unser excellenter Routenplaner und Guide Hans hatte Einwände: „zu lange Etappe, zuviel Kurbeln durchs Rheintal entlang des Straßenverkehrs”.

Also ging es dann am Montag von St. Gallen aus los und wir waren nach 100 Metern schon im Grünen. Hans hatte die Gruppe mit GPX-Daten für die Navis versorgt; immer hilfreich. Begleitet wurden wir von unserer guten Fee, Susanna, die das Begleitfahrzeug fuhr. Hier war ausreichend Platz für unser Gepäck, Ersatzteile und auch ein Ersatzrad.

Von da an jagte ein Alpenpanorama das Nächste; und immer nur allerbestes Foto-Wetter. Die Richtung wurde uns im Prinzip vom Rheintal vorgegeben; immer in Richtung Quelle und dann über die Wetterscheide in Richtung Comer See. Am ersten Tag ging es über Appenzell am Fuße des Säntis in Richtung Nesslau. Von dem befürchteten “Restschnee” war nichts mehr vorhanden, außer an einigen Gipfeln des Alpenpanoramas.

Am Tag zwei waren die Churfirsten und die Süd-/Ostseite des Säntis die Ausschläge am Horizont; einfach ein Traum. Etappenziel war Bad Ragaz; wir gewöhnten uns (nur sehr langsam) an die Preise in der Schweiz; die Währungsumstellung des Franken war da auch wenig hilfreich.

Der Tag drei ging dann auf Churwalden zu. Von Alp Fops aus hatten wir einen tollen Blick auf den UCI Mountainbike Worldcup in Lenzerheide, der fand direkt auf der anderen Hangseite statt. Bei der Abfahrt wurde das Material gefordert;  bei allen haben die Bremsscheiben geglüht bis zum Totalausfall einer Bremse!

Die Gruppe „Henry”
Die Gruppe „Henry”

Weiter ging es auf dem wohl beeindruckensten Teil der Tour; den Alten Schyn und die Via Mala, durch Tunnel und Schluchten. Unsere Augen und Herzen haben nur noch aufgesogen, einfach grandios.

Der fünfte Tag führte uns dann über den Splügen Pass auf einer tollen Abfahrt zum Comer See. Das Thermometer zeigte schon länger nicht mehr unter 30 ° C an und am See stand die Wärme wie in einer Glocke. Am Abend trafen wir dann die andere Gruppe; alle waren vor einem Hitzegewitter mit taubenei-großen Hagelkörnern  wohlbehalten ins Ziel eingerollt.

Am letzten Tag ging es dann in einer schweiztreibenden Etappe mit Tragepassagen von Domaso über den Passo San Jorio zum Lago Maggiore, um dort das “Siegerbad” im See zu nehmen. Alle 14 HaardBiker sind wohlbehalten und glücklich am Lago Maggiore angekommen.

Für die 6 er Gruppe waren es im Ergebnis 385 km und rund 10.000 hm.

Die Gruppe „Kalle”Wir startete in Mittenwald am 26.6.15 und die weiteren Wegpunkte führte  über: Leutasch – Ehrwald – Marienbergjoch – Imst – Tramser Weiher – Serfaus – Martina – Sclamischot – Reschen – Sesvenna-Hütte – Val d’Uina – Scoul – Pass da Costainas – Ofenpass – Passo Gallo – Lago di Cancano – Passo Verva – Fusino – Malghera – Sentiero Italia – Grosotto – Tirano -Morbegno – Val Gerola – Bocchetta – Comasee.

Wie immer war der Tenor; das war wohl nicht der letzte Alpencross.

Henry

Startschuss in Sundern

Wie in den Jahren zuvor, ertönte am 25.04.2015 um 10:30 Uhr der Startschuss für den MTB-Marathon in Sundern im Sauerland. Mit von der Partie waren in diesem Jahr die Haardbiker Markus Chrost, Jürgen Wies, Sascha Barkholz, Peter Wortmann und Kim Sandy Schröter.

Sascha und Kim vor dem Startschuss in Sundern
Sascha und Kim vor dem Startschuss in Sundern

Der Wettergott war gnädig und bescherte den Bikern für das Rennen angenehme Temperaturen und für die meiste Zeit trockene Verhältnisse. Zwar gab es hin und wieder ein paar wenige Regentropfen, doch eine Schlammschlacht blieb glücklicherweise aus :).

Energiegeladen ging es die Berge rauf und runter – bei den Abfahrten wurden Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht. Die Rennstrecke war gut ausgeschildert, fahrtechnisch jedoch weniger anspruchsvoll. Aufgrund der trockenen Verhältnisse konnte also Vollgas gegeben werden. Am Rande der Strecke standen jedoch der ein oder andere Biker, um sein Rad zu flicken oder einen technischen Defekt zu beheben – hier konnten sich unsere Fahrer glücklicherweise von freisprechen.

Am Ende erzielten unsere Schützlinge über 55 km und 1.280 hm, sowie über 100 km und 2.395 hm folgende Platzierungen:

Name Platz Kategorie Zeit
Kim Platz 7 AK weiblich 2:47:38
Jürgen Platz 2 AK Senioren 3 4:27:05
Markus Platz 6 AK männlich 2:04:30
Peter Platz 9 AK Senioren 2 2:15:40
Sascha Platz 23 AK Senioren 2 2:23:47

Haardbiker beim Amstel Gold Race

Auf nach Valkenburg hieß es am Samstag 19. April für vier Haardbiker. Diesmal blieben die MTBs im Stall und die Rennräder wurden gesattelt. Die Wettervorhersage war top, Sonne satt nur  bei den Temperaturen hätte man noch gute 5°C drauf packen können und Wind gab es  gratis. Na ja, man kann nicht alles haben.

Die drei Haardbiker Martin, Elisabeth und Jörg nach der anspruchsvollen 150 km Stecke im Ziel
Die drei Haardbiker Martin, Elisabeth und Jörg nach der anspruchsvollen 150 km Stecke im Ziel

Für Martin Pöter, Jörg Freitag und Elisabeth Chrost ging es um 8:00 Uhr auf die 150 km Strecke.  Zu Beginn schon Stau.  Alles, was in Holland ein Rad besitzt, schien bei diesem Radklassiker teilzunehmen. Bei  12.000 Teilnehmern riss der Lindwurm an Radfahrern über die gesamten 150 km nicht ab. Gefahren wurde auf öffentlichen Straßen. An gefährlichen Überquerungen standen nimmer müde Helfer, die einmal den Autoverkehr und dann wieder die Radfahrer weiterleiteten. Organisatorisch eine Meisterleistung und in Deutschland kaum denkbar.

Wer jetzt denkt Holland ist flaches Land und 150 km seien keine Herausforderung, der kennt die schöne, malerische Gegend um Valkenburg nicht. Gut asphaltierte Straßen führten in immer wiederkehrenden Wellen an Obstplantagen und Feldern vorbei.  Wenn ein Anstieg geschafft war, tauchte der nächste schon wieder auf. Nett, dass  unsere holländischen Freunde an längeren Anstiegen per Schild ankündigten, was zu erwarten war (1,2 km mit 5%, 4,5 km bis zu 7,5%). Dann konnte man sich wenigstens mental vorbereiten. So ist es problemlos möglich, dass unter dem Strich, nach der gesamten Streck, über 2000 hm auf dem Tacho standen.

Tom Stahlhut fuhr 240 km und erreichte gegen 11:00 Uhr, nach der ersten Runde über 90 km, zum zweiten Mal Valkenburg, um dann noch weitere 150 km zu anzuhängen. Erst jetzt waren die Straßen voll und auch für Ihn kam die richtige Radfeststimmung auf, die nur in solchen fahrradverrückten Nationen wie Holland aufkommen will. Die unvergleichliche Atmosphäre durch ein Spalier von Zuschauern, unter tosendem Beifall die „Beklimmings” hoch zu fahren muss man einfach selber erleben.

Martin und Jörg blieben als Team zusammen. Sie quälten sich als erste den Keutenberg mit 22% Steigung herauf. Kein Vergnügen nach 130 km! Elisabeth nahm diesen Anstieg per pedes getreu dem Motto: Man muss nicht alles fahren, was man auch schieben kann. Die Ankunft in Valkenburg war dann für alle Fahrer ein Erlebnis. Ein letzter Anstieg mit hunderten von Zuschauern, die alle Fahrer anfeuerten. Der wohlverdiente Lohn für alle, die es geschafft hatten. Absteigen zu diesem Zeitpunkt  ein no go, egal was die Beine sagten.

Die letzten zwei Kilometer bis ins Ziel verflogen wie im Rausch. Und da waren sie dann alle auf einem Haufen, die Radverrückten!

Haardbiker bei der CTF in Grefrath

Fango in Grefrath

Zur 18. Grefrather CTF am 04.04.2015 sind auch vier Haardbiker angetreten. Nach anfänglichem Sprühregen und molligen 4°C sind wir mit einer Frauenquote von 50 % gestartet um die große Runde mit 57 km und 500 hm abzuspulen.

Die Tour selbst war regenfrei. Der letzte Regen verzog sich bei der Anfahrt. Leider sind wir erst um ca. 11 Uhr gestartet, was bedeutet, dass schon ziemlich viele Biker vor uns gestartet waren. Die Trails der Süchtelner Höhen bis zum Bismarckturm waren somit gut durchgewalkt. Richtungsschilder waren hier eigentlich unnötig. Man brauchte auch keine Ausbildung zum Spurenleser um der Route folgen zu können. Die eigentlich tollen Trails waren durch den letzen Regen schon ziemlich aufgeweicht und sorgten für eine ordentliche Fangopackung auf Bike und Biker.

Die beiden Treppenabfahrten am Bismarckturm und im weiteren Verlauf waren schöne Highlights.

Dem RSV Grefrath 1961 e.V. als Ausrichter sprechen wir auch in diesem Jahr wieder unseren Dank für die gelungene Gesamtorganisation aus. Leider war die Schlange an der Bikewaschstation ziemlich lang, sodass einige die Bikes ungewaschen auf den Radträger luden. Wir waren wohl zur Rushhour angekommen.

Am Zielort angekommen, durften wir sogar noch den Pokal für den 3. Platz der Mannschaftwertung in Empfang nehmen, was uns sehr freute (wir waren nur vier Biker). Übergeben wurde der Pokal vom Vorsitzenden des Radsportbezirkes Krefeld und Mitglied des Präsidiums des Radsportverbandes NRW Reiner Schneider.

Volker, Elisabeth, Ollo und Esther erhalten den Pokal von Reiner Schneider
Volker, Elisabeth, Ollo und Esther erhalten den Pokal von Reiner Schneider

Alle angetretenen Haardbiker hatten, obwohl Bike und Biker richtig eingesaut waren, trotzdem oder gerade deswegen richtig viel Spaß.

Nächsts Jahr sind wir wieder dabei!

Saisonstart des NRW-CTF-Cups 2015 in Dinslaken

Boah! Endlich geht es wieder los. Start des NRW-CTF-Cups 2015, traditionell in Dinslaken zum Warmmachen.

Bei traumhaften Wetterbedingungen mit anfänglichen 12° und später bis 20° C haben wir uns spontan und einstimmig für die lange Runde entschieden. Mit einem Dutzend Bikern waren die Haardbiker insgesamt in Dinslaken am Start und alle hatten wieder Spaß.

CTF-Dinslaken 2015
Zwischenstopp am alten Wasserwerk mit Henry, Hans, Ollo, Esther, Elisabeth, Volker und Martin

Neu eingeführt wurde ein PC-gestütztes Meldesystem, welches bei allen Veranstaltungen des NRW-CTF-Cups zum Einsatz kommt. Nach einer Online-Anmeldung wird für jeden Fahrer ein persönlicher QR-Code generiert, der die Anmeldung jetzt ohne Handmeldezettel ermöglicht. Dies ist sicherlich eine Erleichterung für das örtliche Meldebüro. Voraussetzung ist, dass man sich vorher entweder beim NRW-CTF-Cup oder bei bike & ride online angemeldet hat.

Wir sind, wie in den Vorjahren auch, die lange Strecke mit 72 km und 440 hm gefahren. Die Strecke bestand im Wesentlichen aus breiten Waldwegen, asphaltierten Radwegen und Straßen, sowie einigen schönen Trails.

Zum Glück hatte die Strecke dank der Witterung der letzten Tage nur wenige Schlammlöcher und großflächige Pfützen.

Einige Highlights waren die Mulde mit knackigem Anstieg bei KM 8 und die Trails bei KM 15 und 50, die allesamt gut zu fahren waren.

Am Ziel angekommen mussten wir leider feststellen, dass das Kuchenbuffet von unseren Mitstreitern bereits geplündert war. Wir waren wohl zu langsam. Die Kaltgetränke hatten auch schon Umgebungstemperatur. Die Erbsensuppe mit Wurst war jedoch sehr zu empfehlen. Einige hatten zwar die klassische Grillwurst vermisst, aber davon kann man über die Saison sicherlich noch reichlich genießen.

Einen Blumentopf haben wir mit unseren 12 Fahrern nicht gewonnen. Bei der mit rd. 800 Startern gut angenommenen Veranstaltung waren uns die Mannschaftsstärksten Vereine aus Essen Steele, RSC-Niederrein und Tornado Rees mit 20 und mehr Startern weit voraus.

Wir bedanken uns beim RSC Dinslaken 1922 e.V. für die gelungene Gesamtorganisation. Dank der guten Ausschilderung konnte man die Strecke auch ohne Navi gut fahren.

Bis bald im Wald

Nutrixxion-Marathon Trophy 2014

Auch in diesem Jahr fand wieder die MTB Marathon Serie an 8 verschiedenen  Orten im schönen Sauerland statt. Auftakt war in Wetter bei strahlendem Sonnenschein. An der Wertung in der Nutrixxon Serie nahmen auch die Haardbiker Sascha Barkholz, Jürgen Wies, Peter Wortmann und Jörg Freitag teil. Christoph Prokop, Christoph Gans und Marcus Chrost fuhren einige Rennen mit, außerhalb der Wertung.
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Am Start ist das Gedränge groß. Die Nutrixxion-Marathon Trophy ist gut besetzt.
In diesem Jahr mußten die Racer teilweise mit wiedrigen und schlammigen Umständen kämpfen wie in Saalhausen. In diesem Rennen mußten die Fahrer ihre Bikes zwischendurch mit dem Wasserschlauch entschlammen um weiterfahren zu können.  Nutrixxion-Marathon Trophy 2014 weiterlesen